.

                         

 

Diese Aussage hört man  sehr häufig.


 

Wenn Katzen nicht spielbegeistert sind, kann das zum einen auf ein gesundheitliches Problem hinweisen,
was so schnell wie möglich abgeklärt werden sollte. Ein Tier, das sich körperlich unwohl/geschwächt fühlt
(z.B. durch Niereninsuffizienz, Infektion, chronische Verstopfung) oder Schmerzen spürt, hat verständlicherweise
weder Lust noch Energie zum ausgelassenen Spiel.  

Eine gesunde Freigänger-Katze hat aufgrund ihrer vielen Umweltreize und Beutefang-Abenteuer grundsätzlich
weniger Spielbedürfnis in der Wohnung als eine reine Wohnungskatze. Daher beziehen sich die folgenden Ausführungen
vorrangig auf Katzen in Wohnungshaltung. Eines gleich vorweg:

Auf tägliches Spielen mit der Katze kann und darf nicht verzichtet werden!

• weil es ein arteigenes Grundbedürfnis jeder Katze ist und Katzen bis ins hohe Alter verspielte Wesen bleiben - manche mehr, manche weniger 

• weil es dem körperlichen, emotionalen und geistigen Wohlbefinden der Katze dient

• weil Spielen mit der Bezugsperson die Mensch-Katze-Beziehung stärkt 

• weil Spielen und Herumalbern mit Katzen einfach riesigen Spaß macht und außerdem jedem kopflastigen Menschen die Chance bietet, sein Herz zu fühlen.

 Häufig liegt die Ursache für Spielunlust bei Katzen daran, daß viel zu viele Spielzeuge in der gesamten Wohnung herumliegen und somit der Katze ständig zur
freien Verfügung stehen. Das führt dazu, daß durch dieses permanente Überangebot keinerlei Anreiz mehr besteht. Denn was man sowieso immer haben kann
und ständig im Blickfeld herumliegt, ist schnell langweilig - zumal die Teile leblos sind! 

Wenn eine medizinische Ursache ausgeschlossen wurde, ist die erste Regel:

Alle Spielzeuge einsammeln und wegräumen!

Jedes Spielzeug sollte immer nur zeitlich begrenzt angeboten und nach Ende des Spiels in einen Schrank weggeräumt werden.
Das gilt ganz besonders für Katzenspielzeug mit Katzenminze, Baldrian oder sonstigen Kräutern, weil der ständige
Geruch zu einer Desensibilisierung bzw. Überreizung führt und dieses Spielzeug (und zugleich hilfreiche Therapiemittel)
dann wertlos wäre. Das wäre sehr schade.

Duftendes Katzenspielzeug bitte immer in fest verschlossenem Behälter lagern und maximal 1 x pro Woche für max.
15 Minuten anbieten, damit es etwas Besonderes bleibt. 

Auch mehrere Spielzeuge innerhalb einer Spielphase in Gebrauch zu haben ist nicht sinnvoll.
Geben Sie Ihrem Tier die Chance, sich mit einem heiß begehrten oder neuen Gegenstand wirklich
bewußt zu beschäftigen - ohne Ablenkung durch andere Gegenstände. Es führt leicht zur Reizüberflutung
und damit zur Überforderung der Katzensinne, wenn mehrere (insbesondere neue) Spielzeuge gleichzeitig
angeboten werden. Ein solch unangenehmes Gefühl würde die Katze dann mit dem betreffenden Spielzeug
verknüpfen, was natürlich sehr schade wäre und nicht passieren sollte. Dann nützt nämlich auch das tollste
und katzengerechteste Spielzeug nichts, wenn es auf diese Weise "verbraucht" wird.

Daher bitte immer nur 1 bis maximal 2 Spielzeuge gleichzeitig verwenden!

Es kommt bei Spielzeug grundsätzlich nicht auf die Menge an. Auch das ständige Kaufen von immer
wieder neuen Spielzeugen ist völlig unnötig. Entscheidend für dauerhaftes Interesse am Spielzeug ist
ausschließlich der richtige Umgang damit!

Auch so simple Dinge wie ein Korken können Katzen total begeistern - und zwar dauerhaft, sofern er nicht
ständig irgendwo herumliegt oder täglich angeboten wird. Gutes Katzenspielzeug muß nicht
aufwändig und teuer sein. Und es gibt auch nicht DAS Spielzeug, welches JEDE Katze begeistert.
Jede Katze hat andere Vorlieben - aber: Keine Katze braucht 50 Spielzeuge in allenmöglichen Farben!

Ein Sortiment von 6 bis 10 unterschiedlichen Gegenständen ist ideal und für das MITEINANDER-Spielen
absolut ausreichend. Manche Katzen brauchen sogar nur zwei oder drei Lieblingsteile, die sie glücklich
machen. Und neu bzw. zu einem neuen Reiz wird ein bereits bekanntes Spielzeug ganz einfach dadurch,
indem es mal für einige Wochen oder Monate gar nicht verwendet wird.



Das häufigste Problem: Die Stimmungslage des Katzenhalters

Ein weiterer extrem wichtiger Punkt, der in Haushalten mit Katzen ohne Spielfreude sehr oft anzutreffen ist,
ist die Stimmung des Halters beim Spielen. Katzen sind extrem feinfühlige Wesen, die stark auf Gefühle,
Gedanken bzw. negative Schwingungen ihrer Menschen reagieren - auch unbewußte Gedanken und
Emotionen bleiben einer Katze niemals verborgen. Sie merkt genau, ob ihr Mensch wirklich mit dem
Herzen beim Spiel dabei ist und Freude daran hat - oder ob er es nur aus Pflichtgefühl und Notwendigkeit
heraus oder mit einer Erwartungshaltung tut.

Eine innere Erwartung oder gar Einforderung bestimmter Verhaltensweisen an die Katze
(z.B. "Ich will aber, daß Du jetzt mitmachst!" oder "Wenn Dir dieses neue Spielzeug auch wieder nicht gefällt...")
wird von der Katze immer als unangenehmer Druck empfunden.
Jeder Mensch kennt dieses Gefühl, wenn jemand anderer oder gar der Chef etwas von einem erwartet,
auch wenn er es nicht direkt ausgesprochen hat. Diese negative Energie spürt man trotzdem und fühlt sich dabei unwohl.

Wer beim Spielen mit der Katze gestresst / genervt ist oder dabei an etwas anderes denkt, braucht
sich über Desinteresse seiner Mietze nicht zu wundern. Versetzen Sie sich bitte in Ihre Katze hinein
und stellen sich vor, wie gekränkt Sie wären, wenn Ihr Partner zwar körperlich anwesend ist,
aber in Gedanken ganz woanders, schlechte Stimmung
verbreitet oder jedes Zusammensein mit Ihnen als Belastung oder Pflicht empfindet. Und zwischen
zwei Terminen mal eben auf die Schnelle mit einer Katze spielen zu wollen, funktioniert auch nicht wirklich. 

Der Schlüssel liegt hier (wie bei den meisten Verhaltensauffälligkeiten von Haustieren)
im Verhalten des Menschen, der bereit sein muß, sich ehrlich und selbstkritisch zu hinterfragen.
Die sensiblen Katzen weisen durch ihr Verhalten sehr oft auf innere Konflikte, unterdrückte Gefühle
oder Persönlichkeitsschwächen ihrer Bezugsperson hin. Beim Erkennen dieser Zusammenhänge
bietet sich eine große Chance zur Weiterentwicklung für den Menschen. Nicht ohne Grund sagt man,
daß Tiere die besten Therapeuten sind. 

Jegliche Form von Zuwendung und Beschäftigung mit einem Tier sollte immer
authentisch sein und von Herzen kommen.



Auch zu lautes, hektisches und ungeduldiges Animieren kann für eine Katze abschreckend sein.
Manchen Katzen macht es Angst, wenn man mit einem Spielzeug vor ihnen oder
gar über ihrem Kopf herumfuchtelt. Erst recht, wenn es noch fremd oder relativ groß ist -
so daß sie vor diesem bedrohlichen Teil flüchten oder es nur mißtrauisch abwartend beobachten.
So eine negative Erfahrung wäre natürlich sehr schade und sollte unbedingt vermieden werden.

Auch sollte Spielzeug sich nicht auf die Katze zu bewegen, sondern immer von ihr weg,
so daß der Jagdinstinkt geweckt wird. Auch Bewegungen unter einer Plane/Decke
sind für Katzen sehr aufregend und animieren zum heftigen Draufspringen -
wobei Bewegungen in Zeitlupe kombiniert mit einer ganz plötzlichen,
schnellen Bewegung meist viel mehr Anreiz bieten als ein monotones, vorhersehbares Hin und Her.

Katzen sind von Natur aus sog. Ansitzjäger mit einer Engelsgeduld, die oft sehr lange vor
einem Mauseloch regungslos verharren und nur beobachten und warten, um dann beim Auftauchen
der Maus explosionsartig zu reagieren. Um diese enorme körperlich-geistige Anspannung wieder abzubauen,
die sich zuvor durch das lange Warten aufgebaut hatte, spielt die Katze dann häufig mit dem gefangenen
Beutetier (sog. Stauungsspiel).



Spielzeug bitte niemals aufdrängen!

Ermöglichen Sie Ihrer Katze vor dem aktiven Einsatz neuer Gegenstände immer zuerst ein Kennenlernen
durch Abschnuppern und Fühlen, ohne ihn aufzudrängen.
Legen Sie das fremde "Ding" lieber erstmal in etwas Abstand auf den Boden oder neben die Katze,
so daß sie von sich aus frei entscheiden kann, ob sie näher herangehen möchte oder nicht. Je nach
Reaktion entscheidet man dann das weitere Vorgehen. 

Manche Katzen haben grundsätzlich kein Interesse an Spielsachen, die der Mensch ihnen vorsetzt
und direkt anbietet - erst recht nicht, wenn der Mensch unbedingt will, daß Mietze das toll finden soll
(gilt auch für Nahrung!). Was sie einfach so haben kann oder gar soll, ist für sie langweilig oder schreckt eher ab. 

Solche psychisch etwas komplizierter gestrickten Katzen wollen lieber das Gefühl haben,
als hätten sie eigeninitiativ etwas Sensationelles entdeckt oder einen bereits bekannten
Gegenstand wieder erbeutet und quasi ohne Wissen des Halters stiebitzt. Das ist viel
spannender und ein größeres Erfolgserlebnis. Solch eine Katze kann man "austricksen",
indem man ein Spielzeug heimlich irgendwo hinlegt, herausschauen läßt oder untermogelt,
so daß sie es dann später von sich aus entdeckt.

Man kann beim Verlassen des Raumes auch ein Band hinter sich herziehen und so tun,
als wenn man selbst davon gar nichts weiß (z.B. am Bein befestigen). Dies macht Sinn,
wenn Mietze bereits am Boden sitzt und man an ihr vorbeigehen will.  

 Manche Katzen dagegen werden neugierig und gewinnen zumindest Vertrauen,
wenn Sie sich selbst mit einem Spielzeug lustvoll vergnügen. Sie dürfen sich dabei gerne
"zum Affen machen" und das Kind in Ihnen ausleben. Es guckt ja nur die Katze mit großen Augen zu -)
Wälzen Sie sich einfach mal mit einem Spielzeug freudig auf dem Boden,
werfen Sie es mal in die Luft und fangen es wieder auf, schleichen Sie sich langsam wie eine Katze
an das Teil und erbeuten es ganz stolz, lecken und schmatzen Sie gut sichtbar daran.. 

Das Nachahmen kätzischer Verhaltensweisen macht eine Menge Spaß und schafft eine entspannte
Wohlfühlatmosphäre, weil man automatisch über sich selbst und die erstaunten Blicke der Katze lachen muß.
Wenn Sie anschließend Ihr tolles Spielzeug liegenlassen und etwas anderes machen,
wird Ihre Katze mit Sicherheit (entweder sofort oder später) neugierig hingehen und sich fragen:
Was ist denn das bloß für ein Ding, mit dem die Mama sich so begeistert vergnügt hat? Das muß ich mir mal anschauen.."



Jedes Spiel mit der Katze bitte niemals von Aktivität 100 auf 0 abbrechen, sondern immer langsam ausklingen lassen und positiv beenden!

Diese Vorgehensweise ist sehr wichtig, weil ein plötzlicher Spielabbruch bei der Katze zu Frustration führt,
von ihr wie eine Strafe empfunden wird (wofür?) und somit als negative Emotion mit Ihnen und dem Spiel
verknüpft wird und in Erinnerung bleibt. Solche fatalen Mißverständnisse können bei Wiederholungen dazu führen,
daß die gesamte Beziehung zur Katze Schaden nimmt, insbesondere was das Vertrauen zu Ihnen betrifft.
Und natürlich wird eine solche Katze mit der Zeit ihre Spielfreude verlieren oder sich einen anderen Spielpartner suchen. 

Mißverständnisse in der Kommunikation durch falsche Signale oder falsches Timing der
Menschen sind eine der häufigsten Ursache für Verhaltensprobleme!

Nach einer liebevoll-positiven Beendigung des interaktiven Spiels bitte das Spielzeug nicht einfach liegenlassen,
sondern den Spielgegenstand wegräumen! Nur so bleiben Sie und das Spielzeug dauerhaft interessant und positiv.
Von dieser wichtigen Grundregel gibt es jedoch eine verhaltenstherapeutische Ausnahme, wenn es um aggressives
Spielverhalten einer Katze geht. Die Vorgehensweise möchte ich aber hier nicht beschreiben,
weil das Problem in die Hand eines Katzenpsychologen gehört.

 Manche Katzen haben während ihrer Präge- und Sozialisierungsphase bis etwa zur 12. Lebenswoche kein richtiges
Spielverhalten mit Menschen gelernt, weil der notwendige Umgang mit entsprechendem Training fehlte und
sich auch später nie jemand die Mühe gemacht hat, es ihnen beizubringen. Oder es wurde dem Kätzchen
durch falsches Spielen ein aggressives Spielverhalten mit Menschen regelrecht antrainiert -
was leider sehr häufig aus Unwissenheit geschieht. "Meine Katze beisst und kratzt beim Spielen in Finger,
Hand, Füße, Wade.." ist eine häufige Aussage verzweifelter Katzenhalter in zahlreichen Katzenforen. 

Viele Menschen (insbesondere Männer) finden es lustig und niedlich, wenn eine zarte Baby-Katze
beim Spielen in die Hände beißt und kratzt. Sie amüsieren sich darüber und tolerieren es nach dem Motto:
"Das wird mal eine richtige Katze!" Wenn die Katze erwachsen ist und diese Art von Spiel zunehmend immer heftiger
und schmerzhafter wird, ist es für den Menschen plötzlich nicht mehr so spaßig,
und es wird über die "aggressive" Katze geschimpft. Woher soll diese Katze wissen, daß sie ab einer gewissen Größe/Stärke nur noch ganz sanft spielen darf?! 

Entweder muß man in solchen Fällen dann (nach kompetenter Beratung eines Katzen-Psychologen!)
eine Katzen-Spieltherapie durchführen, bei der das Spielverhalten für Katze und Mensch neu erlernt wird.
Oder - was natürlich viel sinnvoller und auch verantwortungsvoller ist - man legt sich rechtzeitig vor Einzug
einer Katze das nötige Fachwissen zu und führt das Spielen vom ersten Tag an in die richtige Richtung.
Damit erspart man sich selbst und der Katze unnötigen Streß.



Vielleicht "stinkt" Ihrer Katze das Spielzeug?

Sehr viele Katzespielzeuge im Handel bestehen aus synthetischen Materialien oder sind chemisch
behandelt, so daß sie einen abstossenden Geruch haben - wobei der hochsensible Geruchsinn der
Katze dem des Menschen weit überlegen ist. Wenn man als Mensch nur einen Hauch von Geruch bemerkt,
riecht es für die Katze wesentlich intensiver. Solche stinkenden Spielzeuge werden dann verständlicherweise
nicht beachtet und haben wegen der Gesundheitsgefahr ohnehin nichts in einem Katzenhaushalt zu suchen.

Grundsätzlich sind mehrere über den Tag verteilte kurze Spielphasen (z.B. 4 x 15 Minuten) wesentlich sinnvoller
als eine einzige lange Spieleinheit am Abend. Denn eine Katze sollte die Möglichkeit haben, ihr
Aktivitäts- und Spielbedürfnis in dem Augenblick ausleben zu können, in dem sie es empfindet.
Wenn sie sich dagegen den ganzen Tag über langweilt oder ihre artgemäßen Gefühle ständig unterdrücken muß,
so führt dies zu einem emotionalen und körperlichen Energiestau, der sich dann am Abend umso heftiger entlädt -
wobei manche Katzenhalter beim Heimkommen regelrecht attackiert werden. Aus Sicht der Katze ein völlig normales, verständliches Verhalten!

Betroffene Menschen reagieren auf solche körperlichen "Angriffe" allerdings oft mit Verärgerung,
was sich wiederum schädlich auf das Befinden der Katze und die Beziehung zur Katze auswirkt
und daher unterbleiben sollte. Vielmehr ist hier mit Liebe, Achtung und Verständnis für die kätzischen Grundbedürfnisse
nach einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung zu suchen. Manchmal kann ein Catsitter hilfreich sein.



Das tollste Spielzeug ist uninteressant, wenn Mietze gerade nicht in Spiellaune ist - daher bitte Tageszeit und Stimmung beachten!

Probleme kann es auch geben, wenn Sie Ihre Katze zum Spielen animieren wollen, nur weil Sie gerade Zeit und Lust dazu haben -
aber Ihre Katze gerade ruht, sich putzt, ihre Mahlzeit verdaut oder ein Sonnenbad genießen will.
Als sensibler Katzenhalter kennt man Tagesrythmus und liebgewonnene Gewohnheiten seiner
Katze/n am besten und sollte die interaktiven Spiele entsprechend darauf abstimmen.

Spielen ist sehr vielfältig. Es gibt auch ruhige Spiele, die Spaß machen!

Viele Katzenhalter sind der Meinung, daß Spielen mit Katzen immer mit viel Action und Bewegung verbunden sein muß -
und wenn eine Katze nicht so lebendig ist und auf jedes Spielzeug reagiert, dann heißt es sehr schnell: meine Katze spielt nicht! 

Meistens ist das Spielen mit Katzen zwar lebendig und durch Rennen, Springen und Jagen geprägt,
insbesondere bei jüngeren oder sehr aktiven Katzenpersönlichkeiten
oder wenn die ansonsten eher ruhige Minka ihre wilden 5 Minuten hat und über
Tische und Betten jagt. Aber man darf nicht erwarten, daß jedes gemeinsame Spiel so ablaufen muß.

Man kann auch wunderbar in ruhiger Art und Weise mit einer Katze spielen,
so daß geistige Beanspruchung, spannungsreiches Beobachten oder die Mensch-Tier-Kommunikation über Gesten,
Blicke und Fühlen im Vordergrund steht - z.B. wenn Mensch an einem Papierstäbchen kaut, die Katze ihn dabei genau
beobachtet und dann nach dem anderen Ende pfötelt oder reinbeisst.. oder wenn Mensch beim Kuscheln ein Band
unter dem Katzenkörper hindurchzieht oder um die Pfote legt.. oder man der Katze einen Korken auf den Kopf legt.. Seien Sie kreativ und auch mal albern!

Solche liebevollen Spielchen ergeben sich in der Regel ganz spontan und intuitiv -
zumal man Spielen sowieso nicht auf bestimmte Uhrzeiten festlegen kann. Denn Katze und Mensch
müssen dafür in der richtigen Stimmung sein, und Gefühle lassen sich bekanntlich nicht im Voraus planen. 

Es gibt bei jeder Katze - abgestimmt auf ihre individuellen Vorlieben und Bedürfnisse -
tausend Möglichkeiten, um gemeinsame Momente von Glücksgefühl, Spaß und Freude im Herzen zu erleben.
Jede einzelne Sekunde davon ist wertvoll und heilsam.